Das menschliche Immunsystem wird dieses Virus als schädlich identifizieren und entsprechen reagieren. Da es sich hier jedoch um ein bisher, in dieser Art, unbekanntes Virus handelt, wird es Zeit beanspruchen. Was ist also zu unternehmen, um bis zu diesem Zeitpunkt nicht zu erkranken oder sogar zu sterben?
Gegenwärtig wird eine Impfung, mit verschiedenen Impfstoffen, angeboten. Hier scheiden sich die Ansichten, inwieweit diese Wirkstoffe Schäden verursachen. Aber: Es hat den Anschein, als wenn die Impfung schwere oder sogar tödliche Krankheitsverläufe abmildern kann. Ist somit eine Impfung doch sinnvoll? Dies obliegt der eigenen Entscheidung.
Verbreitung COVID-19, wer ist verantwortlich? Eine einfache Antwort: Jeder, der infiziert ist.
Das Coronavirus SARS-CoV‑2 wird im normalen gesellschaftlichen Umgang in der Bevölkerung hauptsächlich über virushaltige Partikel übertragen, die von infizierten Personen hauptsächlich beim Husten und Niesen sowie beim Atmen, Sprechen und Singen freigesetzt werden.
Auch eine Übertragung durch Schmierinfektion über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist prinzipiell nicht ausgeschlossen.
Eine Übertragung über Oberflächen ist insbesondere in der unmittelbaren Umgebung von infizierten Personen ebenfalls nicht auszuschließen.
Somit ist der Weg einer Infektion klar beschrieben: Innenräume mit vielen Personen, körperliche Kontakte und möglicherweise Oberflächen.
Viele Infizierte – nicht zu verwechseln mit Erkrankten – wissen nichts von ihrer Infektion. Das wird asymptomatische Infektion (ohne Symptome /Beschwerden) genannt. Hier liegt die hohe Dunkelziffer, es sind geimpfte wie ungeimpfte betroffen. Die Infektion verläuft offenbar ohne nennenswerte Probleme.
Somit stellt sich eine weitere Frage: Ergibt es Sinn Personengruppen (ungeimpfte) auszuschließen, wenn Geimpfte nahezu gleichwertig infektiös sind? Ist das nicht ein bedenklicher Irrweg?
Seinerzeit wurde suggeriert, eine Impfung schützt.
Das war eine irreführende Information, welche dazu führte, dass „Geimpfte“ sich sicher fühlen: „Ich bin doch geimpft“. Fahrlässig oder vielleicht doch vorsätzlich manifestierte sich ein Trugbild: Die Geimpften sind „die Guten“ und alle Ungeimpften werden ausgegrenzt.
Die Ungeimpften haben Schuld, an der Ausbreitung, Überlastung des Gesundheitssystems und an den Einschränkungen. Wer sich nicht impfen lässt, ist unsolidarisch und gefährdet Dritte. Was ist das Ziel dieser Stigmatisierung?
Eines ist glasklar: Impfen schützt nicht von Infektion, infektiös zu werden, Hospitalisierung oder Tod.
Schützt impfen vor eine Überlastung der Krankenhäuser?
Nein:
Stand: 27.11.2021 14:15 Uhr gab es lt. DIVI (Deutsche interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin)
85 Intensivbetten im Rhein-Kreis Neuss. Davon waren 12 mit COVID-19 Patienten belegt (ca. 14 %).
5 Betten waren frei.Ja:
Wenn diese 12 Patienten nicht behandelt werden müssten, wären 17 Betten frei.
Hierzu eine Übersicht, nicht repräsentativ, weil nur der Rhein-Kreis Neuss abgebildet ist. In weiteren Städten /Kreisen kann es völlig anders aussehen.
Vom Rhein-Kreis Neuss habe ich, zu unterschiedlichen Zeitpunkten, Angaben zur Hospitalisierung erbeten und über Klartext-NE täglich zum Stand der Situation berichtet. Es sind nicht nur ungeimpfte, wie Sie selbst sehen können. Grafik: Klartext-NE
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