Kommentar: Ein anderer Blickwinkel – COVID-19 – Teil 2: „Folgt nicht den Lichtern!“

Das mensch­li­che Immun­sys­tem wird die­ses Virus als schäd­lich iden­ti­fi­zie­ren und ent­spre­chen reagie­ren. Da es sich hier jedoch um ein bis­her, in die­ser Art, unbe­kann­tes Virus han­delt, wird es Zeit bean­spru­chen. Was ist also zu unter­neh­men, um bis zu die­sem Zeit­punkt nicht zu erkran­ken oder sogar zu sterben?

Gegen­wär­tig wird eine Imp­fung, mit ver­schie­de­nen Impf­stof­fen, ange­bo­ten. Hier schei­den sich die Ansich­ten, inwie­weit die­se Wirk­stof­fe Schä­den ver­ur­sa­chen. Aber: Es hat den Anschein, als wenn die Imp­fung schwe­re oder sogar töd­li­che Krank­heits­ver­läu­fe abmil­dern kann. Ist somit eine Imp­fung doch sinn­voll? Dies obliegt der eige­nen Entscheidung.

Ver­brei­tung COVID-19, wer ist ver­ant­wort­lich? Eine ein­fa­che Ant­wort: Jeder, der infi­ziert ist.

Das Coro­na­vi­rus SARS-CoV‑2 wird im nor­ma­len gesell­schaft­li­chen Umgang in der Bevöl­ke­rung haupt­säch­lich über virus­hal­ti­ge Par­ti­kel über­tra­gen, die von infi­zier­ten Per­so­nen haupt­säch­lich beim Hus­ten und Nie­sen sowie beim Atmen, Spre­chen und Sin­gen frei­ge­setzt werden.

Auch eine Über­tra­gung durch Schmier­in­fek­ti­on über die Hän­de, die mit der Mund- oder Nasen­schleim­haut sowie mit der Augen­bin­de­haut in Kon­takt gebracht wer­den, ist prin­zi­pi­ell nicht ausgeschlossen.

Eine Über­tra­gung über Ober­flä­chen ist ins­be­son­de­re in der unmit­tel­ba­ren Umge­bung von infi­zier­ten Per­so­nen eben­falls nicht auszuschließen.

Somit ist der Weg einer Infek­ti­on klar beschrie­ben: Innen­räu­me mit vie­len Per­so­nen, kör­per­li­che Kon­tak­te und mög­li­cher­wei­se Oberflächen.

Vie­le Infi­zier­te – nicht zu ver­wech­seln mit Erkrank­ten – wis­sen nichts von ihrer Infek­ti­on. Das wird asym­pto­ma­ti­sche Infek­ti­on (ohne Sym­pto­me /​Beschwer­den) genannt. Hier liegt die hohe Dun­kel­zif­fer, es sind geimpf­te wie unge­impf­te betrof­fen. Die Infek­ti­on ver­läuft offen­bar ohne nen­nens­wer­te Probleme.

Somit stellt sich eine wei­te­re Fra­ge: Ergibt es Sinn Per­so­nen­grup­pen (unge­impf­te) aus­zu­schlie­ßen, wenn Geimpf­te nahe­zu gleich­wer­tig infek­ti­ös sind? Ist das nicht ein bedenk­li­cher Irrweg?

Sei­ner­zeit wur­de sug­ge­riert, eine Imp­fung schützt.

Das war eine irre­füh­ren­de Infor­ma­ti­on, wel­che dazu führ­te, dass „Geimpf­te“ sich sicher füh­len: „Ich bin doch geimpft“. Fahr­läs­sig oder viel­leicht doch vor­sätz­lich mani­fes­tier­te sich ein Trug­bild: Die Geimpf­ten sind „die Guten“ und alle Unge­impf­ten wer­den ausgegrenzt.

Die Unge­impf­ten haben Schuld, an der Aus­brei­tung, Über­las­tung des Gesund­heits­sys­tems und an den Ein­schrän­kun­gen. Wer sich nicht imp­fen lässt, ist unso­li­da­risch und gefähr­det Drit­te. Was ist das Ziel die­ser Stigmatisierung?

Eines ist glas­klar: Imp­fen schützt nicht von Infek­ti­on, infek­ti­ös zu wer­den, Hos­pi­ta­li­sie­rung oder Tod.

Schützt imp­fen vor eine Über­las­tung der Krankenhäuser?

Nein:
Stand: 27.11.2021 14:15 Uhr gab es lt. DIVI (Deut­sche inter­dis­zi­pli­nä­re Ver­ei­ni­gung für Inten­siv- und Notfallmedizin)
85 Inten­siv­bet­ten im Rhein-Kreis Neuss. Davon waren 12 mit COVID-19 Pati­en­ten belegt (ca. 14 %).
5 Bet­ten waren frei.

Ja:
Wenn die­se 12 Pati­en­ten nicht behan­delt wer­den müss­ten, wären 17 Bet­ten frei.

Hier­zu eine Über­sicht, nicht reprä­sen­ta­tiv, weil nur der Rhein-Kreis Neuss abge­bil­det ist. In wei­te­ren Städ­ten /​Krei­sen kann es völ­lig anders aussehen.

Vom Rhein-Kreis Neuss habe ich, zu unter­schied­li­chen Zeit­punk­ten, Anga­ben zur Hos­pi­ta­li­sie­rung erbe­ten und über Klar­text-NE täg­lich zum Stand der Situa­ti­on berich­tet. Es sind nicht nur unge­impf­te, wie Sie selbst sehen kön­nen. Gra­fik: Klartext-NE

Wei­ter auf Sei­te 3

(Visi­ted 20 times, 1 visits today)
Avatar-Foto

By Autor

Verwandte Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert